Kardiologische Praxis Elmshorn
Was ist eine Echokardiographie?
Echokardiografie nennt man die Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall (in der Kurzform auch Echo genannt).

Neben dem EKG ist die Echokardiografie eine der wichtigsten nichtinvasiven Untersuchungsmethoden des Herzens. Die Echokardiografie erlaubt eine nichtinvasive, patientenschonende, schmerzfreie Untersuchung des Herzens. Die Größe der einzelnen Herzkammern, die Pumpfunktion und die Funktion der einzelnen Herzklappen sind gut erkennbar. Auch Herzfehler können recht schnell und sicher erkannt werden. Darüberhinaus wird die Echokardiographie bei der Frage nach Entzündungen des Herzbeutels, des Herzmuskels oder der Herzklappen eingesetzt.

Um das Herz mit dem Ultraschall zu untersuchen gibt es zwei Möglichkeiten: Der "normale" Weg ist der Ultraschall durch Ansetzen des Ultraschallkopfes auf den Brustkorb (Transthorakale Echokardiographie). Seltener notwendig ist die Ultraschalluntersuchung von der Speiseröhre aus (transösophageale Echokardiographie, TEE).

Bei der transösophagealen Echokardiographie ist es erforderlich, dass der Patient einen Schlauch mit der Ultraschallsonde am Ende dieses Schlauches schluckt. Die Spitze dieses Schlauches ist über Rädchen am "Kopf" des Schlauches - beweglich und kann um die eigene Achse rotieren, um so alle möglichen Schnittebenen des Herzens darzustellen.

Damit der Würgereiz, der bei dem Vorschieben der TEE-Sonde in den Rachen entsteht vermindert wird, erfolgt vor der Untersuchung eine Lokalanästhesie des Rachens mit einem Spray, das ein örtliches Betäubungmittel enthält. Zu dieser Untersuchung ist es notwendig, dass die Patientin/der Patient morgens nüchtern erscheint. Die Untersuchung dauert je nach Fragestellung zwischen 15 und 20 min.
Diese Methode der Ultraschalluntersuchung liefert eine bessere Darstellung bestimmter Teile des Herzens und der Hauptschlagader im Brustkorb, außerdem werden kleine Blutgerinnsel, insbesondere im Herzohr des linken Vorhofes sowie Entzündungen der Herzklappen besser erkannt.

Die Herzkranzgefäße können mittels Ultraschall weder bei der Untersuchung durch die Brustwand noch über die Speiseröhre zuverlässig dargestellt werden. Eine koronare Herzerkrankung, also eine deutliche Einengung oder der Verschluß eines Herzkranzgefäßes (Coronararterie) kann mit der Echokardiographie nicht nachgewiesen werden. - Es gibt jedoch ein indirektes Ultraschallverfahren, dass eine über das Belastungs-EKG hinausgehende Aussage über eine eventuell vorhandene Durchblutungsstörung des Herzmuskels als Folge einer Einengung der Herzkranzarterien zulässt, die sogenannte Stressechokardiographie/Streßecho.

„Stressecho“
(Streßechokardiographie, Belastungsechokardiografie)
Hierbei handelt es sich um eine Echokardiografie, die bei uns unter fahrradergometrischer Belastung durchgeführt wird. (Alternativ kann die Belastung auch durch eine Medikamenteninfusion ersetzt werden).

Das Stressecho wird insbesondere bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen des Herzens durchgeführt, wenn ein Belastungs-EKG für die Diagnosestellung nicht ausreicht.

Hierbei wird der Patient auf unserem Liegendergometer in Links-Seitenlage gedreht. Zunächst wird das Herz mit dem Ultraschall unter Ruhebedingungen untersucht, dann tritt der Patient in die Pedale gegen einen langsam ansteigenden Widerstand. Die Ultraschalluntersuchung wird dann während Belastung und in der Erholungsphase wiederholt. Bei der Auswertung lassen sich dann eventuell vorhandene Durchblutungsstörungen anhand von Bewegungsstörungen der linken Herzkammer nachweisen.

Dr. med. Matthias Bohnsack
Dr. med. Jens Freudenthal
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und Innere Medizin
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